Sonderformen der Ausbildung:

Wenn der Standard manchmal nicht passt

Für deine Ausbildung wünschst du dir spezielle Unterstützung oder noch mehr Möglichkeiten?

Hier gibt’s besondere Angebote für ganz persönliche Anforderungen.

Die Ausbildung im Kreis Gütersloh ist perfekt organisiert und bietet tolle Möglichkeiten. Und doch gibt es viele Gründe, warum der „Standard“ manchmal nicht passend ist. Ganz egal, ob du etwas mehr Unterstützung rund um deinen Berufsstart brauchst oder sogar noch mehr Gas geben möchtest: Bei diesen individuellen Angeboten ist bestimmt auch für dich das Richtige dabei!

Ausbildung in Teilzeit: Keine halbe Sache
Du hast familiäre Verpflichtungen und weißt nicht, wie du gleichzeitig auch noch eine Ausbildung machen sollst? Dann ist die Teilzeitberufsausbildung (TEP) vielleicht die richtige Lösung für dich! TEP richtet sich zum Beispiel an junge Mütter beziehungsweise Eltern oder Jugendliche, die einen Familienangehörigen pflegen müssen. Hier erwarten dich nicht nur weniger Wochenstunden als in der „normalen“ Ausbildung, sondern auch feste Ansprechpartner, die dir von der Organisation deines Tagesablaufs bis hin zur Ausbildungsplatzsuche zur Seite stehen. So wird das „Projekt Ausbildung“ auch in schwierigeren Lebenssituationen zum Erfolg!

Assistierte Ausbildung: Gemeinsam stark
Schlechte Schulnoten, fachlicher Unterstützungsbedarf, Sprachhürden oder persönliche Probleme? Kein Grund zur Panik! Dank der Assistierten Ausbildung (AsA) musst du nicht „perfekt“ sein, um beruflich durchzustarten! Engagierte Fachleute helfen dir und deinem Ausbildungsbetrieb genau da, wo es hakt. Einsteigen könnt ihr übrigens von Anfang an oder auch noch dann, wenn du deine Ausbildung schon begonnen hast. Hier kannst du zeigen, dass du es draufhast: Denn mit vereinten Kräften ist vieles einfacher!

Reha-Ausbildung: Der Turbo für den Berufsstart
Auch in der Reha-Ausbildung erhältst du besondere Unterstützung auf dem Weg zum Ausbildungsabschluss. Deinen Vertrag schließt du mit einem Bildungsträger ab, der deine praktische Ausbildung übernimmt oder an einen geeigneten Ausbildungsbetrieb vermittelt. Den theoretischen Teil der Ausbildung absolvierst du in der Berufsschule. Das Besondere: Zusätzlich zu den normalen Ausbildungsinhalten sorgt der Bildungsträger für theoretische oder praktische Nachhilfe, die Vorbereitung auf Klassenarbeiten und Prüfungen, Hilfe bei Alltagsproblemen und vieles mehr – eben alles, was dir bei der Ausbildung helfen kann!

„Betrieb und Schule“: Die BUS-Klasse
Deine Schulpflicht endet bald, aber ein Schulabschluss ist nicht in Sicht? Mit dem BUS-Programm des Landes Nordrhein-Westfalen rückt dein beruflicher Erfolg trotzdem in greifbare Nähe – vorausgesetzt, deine Schule beteiligt sich an dem Projekt! Dazu entstehen an Haupt- und Gesamtschulen im letzten Pflichtschuljahr spezielle Klassen, die ganz auf den Berufsstart ausgerichtet sind. Die freiwilligen Teilnehmer werden durch die Schule ausgesucht und für zwei Tage pro Woche an einen Praktikumsbetrieb vermittelt. An den anderen Tagen findet Unterricht statt, doch auch hier dreht sich alles um deinen baldigen Berufsstart. Das Ziel: deine Übernahme in ein Ausbildungsverhältnis bei deinem Praktikumsbetrieb – oder zumindest die Pole-Position beim Berufsstart! Mit deinen praktischen Erfahrungen aus der BUS-Klasse rückst du hier garantiert weiter nach vorne.

Doppelt qualifizierende Erstausbildung: Doppelt hält besser!
Du bist auf dem Weg zum Abi und hast keine Lust zu studieren? Mit bestimmten „Doppelqualifizierungen“, die oft auch „Abiturientenausbildungen“ genannt werden, kannst du stattdessen mit nur einer Berufsausbildung mindestens zwei Abschlüsse erwerben. Während deiner meist kaufmännischen Ausbildung, zum Beispiel zum Kaufmann im Einzelhandel (m/w/d), wirst du gleichzeitig beispielsweise Handelsfachwirt (m/w/d). Auch im handwerklich-technischen Bereich sind solche Doppelqualifizierungen möglich. Die theoretischen Inhalte für die zusätzlichen Abschlüsse vermittelt dir in der Regel ein Bildungsträger. Welche Ausbildungen hier möglich sind, verrät dir deine Arbeitsagentur!

Nichts für dich dabei? Frag einfach deinen Berufsberater nach weiteren Angeboten!

 

Diese Angebote sind für dich natürlich kostenlos! Ob und welche Unterstützung für dich infrage kommt und was du sonst noch wissen solltest, erfährst du bei deinem Berufsberater der Agentur für Arbeit.