Das Telefoninterview

So überzeugst du am Hörer

Statt eines persönlichen Vorstellungsgesprächs vereinbart dein potentieller Arbeitgeber vielleicht auch einen Termin für ein Telefoninterview mit dir – oder er ruft dich ohne Vorankündigung dazu an! Ein spontanes Telefoninterview wird manchmal bewusst eingesetzt, um zu sehen, wie du mit einer unerwarteten Situation umgehen kannst. Wenn du gerade beschäftigt oder abgelenkt bist, solltest du in dieser Situation freundlich versuchen, das Gespräch auf einen alternativen Zeitpunkt zu verschieben. Niemand kann von dir erwarten, dass du spontan alles stehen und liegen lässt!

 

Auf das geplante Telefoninterview solltest du dich genauso vorbereiten wie auf ein persönliches Vorstellungsgespräch. Das Telefonat dauert meist 20 bis 30 Minuten und ist ähnlich aufgebaut wie ein persönliches Gespräch.

 

Allzeit bereit: Gute Vorbereitung ist alles!

   ► Hole so früh wie möglich Informationen über das Unternehmen und den Ausbildungsberuf ein: Ein Telefoninterview kann dich jederzeit erwischen!

   ► Check bereits vor der Bewerbungsphase deine Mailbox. Vermeintlich witzige Ansagen können dazu führen, dass es erst gar nicht zum Gespräch kommt.

   ­­► Bereite dich auf die typischen Fragen eines Bewerbungsgesprächs und auf eine kleine Selbstpräsentation vor.

   ► Überlege dir Fragen, die du deinem Gesprächspartner stellen möchtest.

   ► Wenn du in deiner Bewerbung sehr gute Fremdsprachenkenntnisse angegeben hast, solltest du dich auch auf einen kleinen fremdsprachigen Dialog vorbereiten!

Tipps für einen reibungslosen Ablauf:

   ► Achte auf ein störungsfreies Gesprächsumfeld. Du solltest nicht abgelenkt sein!

   ► Leg dir deine Bewerbungsunterlagen sowie Stift und Block für Notizen bereit.

   ► Achte auf dein Outfit: Im Gammel-Look kannst du dich auch am Telefon nicht optimal präsentieren.

   ► Stell dir ein Glas Wasser bereit, um im Laufe des Gesprächs nicht „auszutrocknen“.

   ► Sprich langsam und deutlich, unterbrich deinen Gesprächspartner nicht, hör aufmerksam zu und beteilige dich aktiv am Gespräch.

   ► Frag nach, wenn du etwas nicht verstehst!

   ► Vermeide umgangssprachliche Floskeln wie „Äh, keine Ahnung grade!“ oder ein lapidares „Tschüss“ am Gesprächsende.

   ► Lächle! Man kann dich zwar nicht sehen, aber deine Mimik erkennt man auch an deiner Tonlage.

   ► Bleib freundlich und interessiert! Auch der Gesprächsabschluss ist wichtig, um einen guten Eindruck zu hinterlassen.