Inside: Volksbank Bielefeld-Gütersloh

Dein Einblick ins Unternehmen

Ausbildung in der Volksbank Bielefeld-Gütersloh: Dein Weg in die Zukunft

Abwechslung ist für Greta, Auszubildende zur Bankkauffrau bei der Volksbank Bielefeld-Gütersloh, an der Tagesordnung. Die nächsten Wochen geht es nicht in ihren „Heimathafen“, die Geschäftsstelle in der Moltkestraße, sondern in die Volksbank-Zentrale in Gütersloh. Und statt Privatkunden stehen für sie dort die Firmenkunden im Mittelpunkt.

Vom „Heimathafen“ auf Entdeckertour
Das Konzept gefällt Greta und ihren rund 40 Mit-Azubis gut: „Wir sehen verschiedene Geschäftsstellen und dürfen während der Ausbildung auch in Spezialbereiche wie zum Beispiel Baufinanzierung, Firmenkundenbetreuung oder Vermögensmanagement reinschnuppern. Trotzdem haben wir eine ‚Heimatgeschäftsstelle‘, in die wir immer wieder zurückkehren.“ Gut aufgehoben fühlt sie sich überall: zu Beginn dank der Einführungswoche und jetzt wegen der tollen Kolleginnen und Kollegen in den verschiedenen Bereichen. Und doch ist der „Heimathafen“ irgendwie ein Stück „Zuhause“, da sie sehr vertraut mit dem Team ist und sich sehr wohlfühlt.

Neue Ufer: Die Firmenkundenbetreuung
In der Zentrale begleitet Greta insgesamt vier Wochen lang einen erfahrenen Kollegen bei der Betreuung von Firmenkunden. Von der Existenzgründung bis hin zum „gestandenen“, gewachsenen Unternehmen erwarten sie sehr unterschiedliche Menschen, Firmen, Hintergründe und Branchen. „Dafür muss man sich gut mit den Unternehmensstrukturen auskennen und sich individuell auf die verschiedenen Kunden einstellen“, erklärt die Auszubildende. Häufiges Thema der Beratungen: Kreditanfragen für Investitionen. „Weil das Zinsniveau so niedrig ist, investieren zurzeit viele Firmen in neue Maschinen, Produktionshallen oder Projekte.“ Auch der heutige Kunde, ein mittelständischer Werkzeugbau-Betrieb, möchte seine Maschinenhalle erweitern.

Mit Backgroundcheck in die Beratung
Vom zuständigen Betreuer lernt Greta, wie sie sich auf den Termin vorbereitet. Gemeinsam sichten sie die Bilanzen des Kunden, Gewinn- und Verlustrechnungen, Umsatzzahlen und Co. sowie die Entwicklung der Branche. „Auch die Kontoführung und die bisherige Zusammenarbeit spielen natürlich eine Rolle“, berichtet Greta. Bei der Sammlung aller Informationen bekommen die Bankkaufleute Unterstützung von Ellen: Als Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement hat sie die Unterlagen parat und alles im Blick. Zum Termin bringt der Unternehmer auch einen Investitionsplan mit, in dem er die Kosten und den erwarteten Gewinn erläutert.

Schritt für Schritt ans Ziel
Nach dem Termin sind alle Fragen geklärt, die Informationen zusammengetragen und eine erste Einschätzung getroffen: „Alles im grünen Bereich!“, das heißt der Betreuer befürwortet den Kredit. Nächster Schritt: die Kreditsachbearbeitung, die noch detaillierter prüft – und die Kreditverträge erstellt. Auch hier ist Greta dabei: „Nach den ersten zwei Wochen in der Firmenkundenbetreuung gehe ich für drei Wochen in die Kreditsachbearbeitung und dann wieder zurück in die Firmenkundenbetreuung. Hoffentlich erlebe ich dann auch die Unterschrift auf dem Kreditvertrag mit!“

Bis dahin hat die Auszubildende noch etwas anderes auf dem Schirm: „Im Rahmen eines Azubi-Projektes führen wir Bewerbertrainings für Schulen durch. Neben den volksbankeigenen TopFit-Schulungen helfen uns auch solche Projekte bei der persönlichen Entwicklung: Wir müssen uns selbst strukturieren, das Sprechen vor Menschen lernen und vieles mehr.“ Ob sie das voranbringt? „Und ob!“, bestätigt Greta. Das unterstreicht auch die Zertifizierung als „Best Place to Learn“, die ihr Ausbildungsbetrieb als bisher einzige niedergelassene Bank im Kreis Gütersloh trägt!