Inside: Lübbering

Dein Einblick ins Unternehmen

(Auf)Drehen statt abdrehen: Mit LÜBBERING zum Traumjob

 

Aller guten Dinge sind drei: Bei Franziska stimmt das! Nach zwei Schulpraktika in verschiedenen Berufen stand für die heute 19-Jährige das Thema Bewerbungen an. Das erste Praktikum als Industriekauffrau war gut gewesen, das zweite als Industriemechanikerin noch besser: „Ich habe früher schon immer meinem Vater in der Tischlerwerkstatt zugeschaut. Vielleicht wollte ich deshalb auch etwas ‚Praktisches‘ machen und nicht im Büro arbeiten.“ Bei der Internet-Recherche stieß sie dann auf LÜBBERING und den Feinwerkmechaniker.

 

Vom Praktikum zur Ausbildung

„Das klang alles super“, erzählt Franziska. Nach einem Praktikum bei LÜBBERING war dann alles klar: Job und Unternehmen passten, und die Zusage für die Ausbildungsstelle war auch schon da. Dass sie einen technischen Beruf lernen wollte, fand ihre Familie toll. Heute ist sie im dritten Ausbildungsjahr und froh über ihre Berufswahl. „Auch wenn ich das einzige Mädel in der Klasse bin!“, grinst sie. In der „ideenmanufaktur“ LÜBBERING durchläuft sie verschiedene Abteilungen. Im Moment ist sie in der Dreherei eingesetzt. Hier ist jeder Mitarbeiter an einer bestimmten Maschine eingeteilt und erfährt am PC, welche Aufträge zu erledigen sind.

 

Perfektion nach Plan

Franziskas Arbeitstag beginnt um 7 Uhr. Der erste Weg führt an den PC. Nach Eingabe ihrer Maschinen- und Personalnummer listet das Programm der Auszubildenden die Artikel auf, die für ihre Maschine vorgesehen sind. Mit dem obersten Auftrag geht’s los: Franziska merkt sich die Nummer und findet in dem großen Regal die dazugehörigen Rohlinge samt Zeichnungen. „Auf der Zeichnung schaue ich mir an, was genau ich machen muss und welche Werkzeuge ich dafür brauche.“ Die Werkzeuge baut die angehende Feinwerkmechanikerin in die Maschine ein. Als erstes wird der Rohling auf einen gleichmäßigen Durchmesser gebracht und mit dem Drehmeißel „vorhergeplant“.

 

Technik ohne Toleranzen

Damit die Maschine „weiß“, wie der Rohling bearbeitet werden soll, muss sie individuell programmiert werden. Am PC checkt Franziska, ob für den Artikel schon ein passendes Programm geschrieben wurde: nein! Also geht’s ans Programmieren: „Im Prinzip sage ich der Maschine, welches Werkzeug wann und wie schnell an welche Position fahren und was es dort machen soll.“ Schließlich wird der Rohling eingespannt, die Tür der Anlage geschlossen und die Maschine langsam angefahren: „Wir müssen erst einmal schauen, ob alles klappt und richtig programmiert ist.“ Anschließend wird das entstandene Werkstück vom restlichen Rohling getrennt und exakt vermessen. „Wir bauen Hochpräzisionswerkzeuge für spezielle Schraublösungen, die in der Auto- und Luftfahrtindustrie eingesetzt werden“, betont Franziska. „Da sind die Toleranzen noch kleiner als klein!“

 

Werkstück passt – Ausbildung auch

In diesem Fall muss die Maschine nicht nachjustiert werden: Alle Maße passen perfekt! Franziska stellt die restlichen Werkstücke laut Auftrag her und stempelt die Fertigstellung zum Schluss am PC ab. Für die Werkstücke geht’s weiter zum Entgraten, in die Qualitätssicherung und dann zum Härten. Franziska hat Feierabend und ist noch verabredet: Schon beim dreitägigen Kunstworkshop zum Ausbildungsbeginn hat sie sich mit mehreren Mit-Azubis angefreundet. Ob Feinwerkmechaniker, Mechatroniker oder Fachinformatiker für Systemintegration: Auch die anderen Azubis sind zufrieden mit den Aufgaben, Arbeitsbedingungen und Zukunftschancen bei LÜBBERING. Die Frage nach dem „danach“ stellt sich für die meisten nicht: Sie wollen und dürfen bleiben!