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Ausbildung mit Genuss bei Tönnies: "Wir sind die Burger-Macher!"

Burger sind nicht nur sprichwörtlich in aller Munde. „Während man früher zur Fast-Food-Kette nach nebenan fuhr, landet der frische Burger-Patty heute gern in der hauseigenen Pfanne oder auf dem Grill“, wissen Ronja und Dennis. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen sind die beiden Auszubildenden zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik bei Tönnies die Burger-Macher – von der Produktion bis zum Verkauf.

So geht Ausbildung

Der Arbeitstag der beiden Azubis beginnt morgens in der Früh, freiwillig schon gegen 5 Uhr. „Dann kann ich früh Feierabend machen und den restlichen Tag genießen“, sagt die 21-jährige Ronja. Und auch bei ihr wandert am Abend gern mal ein frischer Burger in die Pfanne. Den Weg bis zum verkaufsfertigen Burgerfleisch verfolgt die Auszubildende ebenso wie Kollege Dennis tagtäglich. Ein perfekter Job für ihn: „Ich wollte immer schon etwas mit Lebensmitteln machen. Wenn nicht bei Tönnies, wo denn dann?“, fragt der Gütersloher. Die Vielfalt der Arbeit begeistert ihn genauso wie die gute Betreuung: „Wir werden hier gefördert und erhalten viele hilfreiche Schulungen.“ Auch die anderen Tönnies-Azubis, beispielsweise die IT-Systemadministratoren, Speditionskaufleute und Mechatroniker, sind bei diesen Schulungen oft mit von der Partie. 

 

Qualität in jeder Abteilung

Geschult werden die angehenden Fachkräfte unter anderem darauf, im Kühlhaus das Fleisch zu prüfen. „Wir schauen, ob alles gut aussieht und kontrollieren die fortlaufende Nummer des Tieres für die Rückverfolgung“, erläutert Dennis. Anschließend geht es für die beiden Tönnies-Azubis weiter in die Zerlegung. Dort checken sie, ob die Artikelnummern zu den Produkten passen. „Wir sind unter anderem auch für die Qualitätsprüfung verantwortlich“, erklärt Ronja. Dann wird das Fleisch eingelagert und mit Folie abgedeckt – „um es vor äußeren Einflüssen zu schützen“, sagt die Oelderin. Von dort wandert das Fleisch ins Zwischenlager oder zum Versand, wo die beiden eng mit den Auszubildenden im Bereich Lagerlogistik zusammenarbeiten. „Wir lernen in unserer Ausbildung die gesamte Produktionskette kennen“, führen sie aus. „Dabei wird uns großes Vertrauen entgegengebracht, und wir dürfen sehr selbstständig arbeiten.“ Zusammen fahren sie die Paletten mit der vom Kunden bestellten Ware auf die Kühlanhänger. Dann kann das Fleisch versandt werden.

 

Wissen fürs Leben

Ein Teil des produzierten Fleisches wandert aber nicht zum Kunden, sondern in den Tönnies-Werksverkauf – den Ort, an dem die Auszubildenden zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik das Lebensmittelhandwerk erlernen und eng mit den Einzelhandels-Azubis zusammenarbeiten. „Das ist Wissen, das man sich fürs Leben aneignet und mit nach Hause in die eigene Küche nehmen kann“, schwärmt Ronja von ihrem Job. Erst müssen die Azubis dort die Maschinen, beispielsweise den Fleischwolf, zusammenbauen. Dann geht’s ans Eingemachte: Fleisch kleinschneiden, wiegen, würzen, zu Hack wolfen. „Wir kommen dem Burger-Patty immer näher“, sagt die 21-Jährige und grinst. Bevor sie das Fleisch in den Abfüller geben, wird es noch einmal geprüft: Stimmt der Fettwert mit den gesetzlichen Vorgaben überein? „Alles in Ordnung!“, bestätigt Dennis. Es kann also weitergehen.

 

Vom Patty bis zur Party

Aus den frikadellenähnlichen Fleischbällen, die aus dem Befüller kommen, formen die beiden Azubis mit Hilfe einer Presse die Pattys. „Die können wir jetzt verkaufen“, sagt Ronja und legt das fertige Burgerfleisch in die Auslage der Frischetheke im Werksverkauf. Einige andere Pattys werden dagegen verpackt und verschweißt. Dabei kontrollieren Dennis und Ronja unter anderem die Gaswerte, damit die Haltbarkeit des Produkts garantiert werden kann: passt! Dann steht dem nächsten gemütlichen Abend mit leckeren Burgern nichts mehr im Wege – und die beiden angehenden Fachkräfte für Lebensmitteltechnik haben daran einen großen Anteil.

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