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Alltag mit Pferdestärken: Dein Berufsstart bei Beresa OWL

Manchmal klappt’s mit der erstklassigen Ausbildung erst im zweiten Versuch! Bei Theresa jedenfalls war das so. Versuch Nummer 1 führte die 21-Jährige nach Süddeutschland. Doch als Auszubildende bei einem Autohersteller fühlte sie sich von Anfang an nicht wohl: „Da war alles total unpersönlich. Wir Azubis waren nur eine Nummer, und der Meister war unheimlich streng.“ Also trat sie buchstäblich die Bremse und kam zurück in den Kreis Gütersloh. Hier fand sie bei Beresa die Ausbildungsstelle, auf die sie gehofft hatte.

Neuanfang im Traumjob

Den Wechsel hat Theresa noch keinen Tag bereut: „Ich gehe mit einem Lächeln zur Arbeit und wieder nach Hause!“, strahlt die Auszubildende zur KFZ-Mechatronikerin für PKW-Technik. Von Autos war sie schon immer fasziniert – bestimmt auch durch ihren Vater, der ebenfalls KFZ-Mechatroniker ist. „Ich habe mit 18 mein erstes Auto gekauft und selbst fertiggemacht“, erzählt sie. Dass sie seit 1970 die erste Frau in der Mercedes-Benz-Werkstatt ist und auch in der Berufsschulklasse die einzige weibliche Auszubildende, spielt für sie keine Rolle: „Die körperlichen Unterschiede kann man mit dem passenden Werkzeug überbrücken. Und manchmal sind sie sogar von Vorteil: Ich komme mit meinen kleinen Händen zum Beispiel viel besser in den engen Motorraum!“

 

„Cooles Auto“ mit Fehlermeldung

An diesem Morgen erwartet Theresa und den Gesellen, mit dem sie meistens zusammenarbeitet, ein Kunde mit seiner neuen E-Klasse. „Ein cooles Auto“, schwärmt die Auszubildende, die den Wagen gleich in die Werkstatt fährt – denn die Motorkontrollleuchte brennt. Bevor sie den Fehlerspeicher ausliest, schließt Theresa ein Ladegerät an: „Die Zündung muss bei der Diagnose laufen, deshalb müssen wir sicherstellen, dass sich die Batterie nicht entlädt.“ Der Eingangskurztest ergibt einen Fehler im Motorsteuergerät. „Der sogenannte NOX-Sensor, der die Werte vom Abgassystem misst, ist kaputt“, erklärt Theresa. Ein Blick in die Schadenshistorie des PKW zeigt, dass das Problem schon zum zweiten Mal auftritt.

 

Vom „Tips-Fall“ zur Probefahrt

Wegen des wiederholten Fehlers machen Theresa und ihre Kollegen einen „Tips-Fall“ auf: „Wir veröffentlichen das Problem in einem System, auf das alle Mercedes-Benz-Werkstätten Zugriff haben. Damit schalten wir auch die Experten in Berlin ein, die über mögliche Ursachen beraten undschauen, ob der Fehler öfter vorkommt.“ Als nächstes erneuert die angehende KFZ-Mechatronikerin das defekte Teil – und auf geht’s zur Probefahrt. „Das Auto muss in allen Betriebszuständen getestet werden, also auch unter Volllast“, grinst Theresa. Das heißt: Ab auf die Autobahn. Keine schlechte Aufgabe bei so einem tollen Auto …

 

Mit Vollgas zum Abschluss

Zurück in der Werkstatt saugt Theresa die E-Klasse aus und parkt sie rückwärts ein, damit der Kunde leicht wieder vom Hof herunter kommt. Was sie gemacht und wie lange das gedauert hat, trägt sie schließlich noch im System ein. Dass sie im zweiten Ausbildungsjahr schon so selbstständig arbeiten kann, verdankt sie auch der guten Betreuung bei Beresa: „Wir werden in allen Ausbildungsberufen super begleitet: von den Einführungstagen über die tägliche Arbeit bis hin zum internen Unterricht für alle technischen Azubis, den die Gesellen anbieten.“ Ein Highlight erlebte Theresa sogar schon kurz vor Ausbildungsbeginn: „Auf der Rennstrecke Bilster Berg konnten besonders gute Kunden unsere Autos testen, zum Beispiel den neuen AMG. Ich durfte mit einem Beresa-Auto dort hinfahren – und tatsächlich selbst eine Runde mit dem AMG drehen!“

 

Zukunft bei Beresa

Dass Beresa seine erfolgreichen Absolventen gern übernimmt, ist Theresa sehr recht: „Ich würde gern langfristig in die Serviceberatung gehen: Da kann ich auch Frauen das Gefühl geben, dass sie ernstgenommen werden!“

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