Inside: Auto-Zentrale Thiel

Dein Einblick ins Unternehmen

Auto-Zentrale Thiel: Berufsstart auf der Überholspur!

Der Montagmorgen hätte für Markus Kollberg besser laufen können: Kurz nicht aufgepasst, und schon ist er mit dem Auto auf seinen Vordermann aufgefahren. Zum Glück nur Blechschaden – beide Autos sind sogar noch fahrbereit. Ärgerlich ist es trotzdem, und auch ein Schreck. Entsprechend aufgewühlt ist der Kunde, als er in der Rheda-Wiedenbrücker Auto-Zentrale Thiel ankommt. Am Empfang ist Celina zur Stelle. Die Auszubildende zur Automobilkauffrau weiß, was zu tun ist.

Gut betreut: Service für Menschen und Autos
„Wir werden in verschiedenen Zusatzschulungen auf alles vorbereitet, was uns im Berufsalltag erwartet“, erklärt Celina. „In Situationen wie dieser bin ich froh, dass wir so gut ausgebildet werden!“ Der Kunde braucht nicht nur eine Werkstatt, die seinen Wagen repariert, sondern auch tröstende Worte und jemanden, der sich um alles kümmert. Nachdem Herr Kollberg beruhigt ist, regelt die Auszubildende alles Weitere. „Wir Kaufleute gehen in unserer Ausbildung auch für vier Wochen in die Werkstatt“, erläutert sie. „Das hat mir geholfen, alle Abläufe zu verstehen.“ Während der Kunde wartet, fährt Serviceberater Sven das ramponierte Auto auf die Bühne und verschafft sich zusammen mit Celina einen Überblick.

Von der Kalkulation zur Reparatur
Zurück beim Kunden weiß die angehende Automobilkauffrau mehr: „Frontscheinwerfer, Stoßfänger, Motorhaube und Kotflügel sind kaputt.“ Was die Reparatur kostet, haben die Fachleute bereits ausgerechnet. Da die Beleuchtung defekt ist, ist das Auto nicht verkehrssicher und bleibt direkt in der Werkstatt. Einer der Thiel-Kollegen bringt den Kunden nach Hause. Währenddessen übergibt Celina die Kalkulation zur Bestellung der Ersatzteile an Lars. Anhand der Fahrgestellnummer prüft der Azubi zur Fachkraft für Lagerlo-
gistik die Lieferbarkeit der Teile und checkt, ob im Angebot die richtigen Ersatzteile angegeben sind. „Wir dürfen bei Thiel von Anfang an eigenverantwortlich arbeiten und sind immer mitten im Geschehen!“, freut sich Lars. Gute Nachrichten gibt’s auch für das Unfallauto: Alle Teile sind verfügbar und werden am nächsten Tag geliefert. Lars kontrolliert den Wareneingang: Die Lieferung ist in Ordnung.

„Heilende Hände“
In der Karosserieabteilung übernimmt Azubi Lars die Ersatzteile von seinem Namensvetter und macht sich ans Werk. Schritt für Schritt wird repariert, ausgetauscht und ausgebessert. „Die Arbeit macht echt Spaß“, berichtet Lars. „Jede Reparatur ist anders, aber das Resultat ist immer dasselbe: Wenn das Auto wieder aussieht wie vor dem Unfall und alles funktioniert, ist das ein tolles Gefühl!“ Für das perfekte Ergebnis fehlt jetzt nur noch die Lackierung. Dafür wird das Auto von einem Fachbetrieb abgeholt. Zwei Tage später ist es wieder da – und sieht aus wie neu. In wenigen Handgriffen hat Lars die letzten Ziergitter angebracht, die nicht mit lackiert werden durften. Nach der Endkontrolle zusammen mit dem Werkstattleiter ist der Auftrag abgeschlossen: „Mission erfüllt!“, grinst der Azubi.

Rasante Aussichten
Celina überbringt Markus Kollberg die gute Nachricht: Passend zum Wochenende kann er sein Auto abholen. Der Kunde ist wieder glücklich. Für das Team geht’s spannend weiter: „Wir schrauben später noch an unserem Azubi-Ral-lye-Auto!“, erzählt Lars. Zusammen haben die Thiel-Azubis einen Golf 4 GTI zum Rennwagen umgebaut – in Eigenregie. Auto, Budget und Unterstützung gibt’s vom Unternehmen. „Wir haben mehrere Sonderprojekte, die wirklich Spaß machen, aber das hier ist das coolste!“, gesteht der Azubi. „Zwei von uns dürfen demnächst mit dem Wagen bei der Reckenberg-Rallye mitfahren, bei der die Thiel Gruppe Hauptsponsor ist.“ Wer das sein wird, steht noch nicht fest. Ein Highlight ist das Rennwagen-Projekt so oder so für alle Azubis!