Vernetzte Produktion mit KI-Unterstützung: Dein Berufsstart bei Beckhoff
Ob Pakete, Snacks oder Smartphones: Viele Produkte entstehen heute auf automatischen Produktionsstraßen. „Das sind Anlagen, in denen mehrere Maschinen hintereinander arbeiten und die Produkte herstellen, prüfen und verpacken“, erklären Vanessa und Phil. Gesteuert wird das unter anderem von Industrie-PCs und spezieller Software. An dieser Technik, die in Anlagen weltweit eingesetzt wird, entwickeln und bauen bei Beckhoff Auszubildende und Studierende wie die beiden tatkräftig mit!
Industrie-PCs für die Anlage von morgen
Vanessa macht bei Beckhoff eine Ausbildung zur Elektronikerin für Geräte und Systeme. In der Produktion baut sie die Industrie-PCs für verschiedene Maschinen und Anlagen. Dazu montiert sie Gehäuse und Halterungen, bestückt Motherboards und setzt Lüfter und Speichermodule ein. Wenn alles angeschlossen ist, kontrolliert die Auszubildende, ob alle Teile richtig sitzen, misst Spannungen, testet Schnittstellen und startet kurze Testprogramme. Auf dem Bildschirm sieht sie, ob der Industrie-PC korrekt hochfährt und alle Komponenten erkannt werden. Stimmen die Werte, wird der PC für den Versand freigegeben. Dass sie direkt sieht, was sie geschafft hat, fasziniert Vanessa: „Aus einem leeren Gehäuse entsteht ein fertiger Industrie-
PC, der später eine ganze Maschine steuern kann. Das ist einfach spannend!“
Software und HMI für die Produktionsstraße
Ein sauber zusammengebauter Industrie-PC ist die Basis – wirklich nutzbar wird er aber erst mit der passenden Software. Genau da kommt Phil ins Spiel: Er studiert praxisintegriert Digitale Technologien und ist in seinen Praxisphasen in der Abteilung „Entwicklung Software“ eingesetzt. Dort arbeitet er mit der Steuerungssoftware TwinCAT, in der auch die HMI, also das „Human Machine Interface“ entsteht – die Oberfläche, über die Menschen mit der Maschine kommunizieren. Auf dem Bildschirm werden Maschinendaten in Echtzeit sichtbar und so aufbereitet, dass man schnell versteht, was gerade passiert. Für eine neue Produktionsstraße richtet Phil die Software ein und gestaltet die HMI so, dass sie im Alltag intuitiv funktioniert: „Ich lege fest, welche Informationen angezeigt werden, setze die passenden Seiten um und prüfe, ob alle Signale vom Industrie-PC korrekt ankommen.“ Beim Testlauf läuft die Anlage im realistischen Takt, während der Studierende die Daten beob-
achtet und so lange nachjustiert, bis alles optimal zusammenspielt.
Gemeinsame Fehlersuche und KI-gestützte Vorhersagen
Bei einem Testlauf fallen Phil Messwerte auf, die anders aussehen als erwartet. Um sicherzugehen, dass der Industrie-PC selbst korrekt arbeitet, holt er sich Unterstützung von Vanessa, die den PC-Typ aus der Fertigung genau kennt. Im Labor prüft sie ein baugleiches Gerät, startet zusätzliche Testprogramme und kontrolliert die Schnittstellen. Ihre Messwerte nutzt Phil als Vergleich für die Daten aus der Anlage: So grenzen die beiden gemeinsam die Ursache der Abweichung ein. Die umfassenden Maschinendaten aus den Testläufen nutzt Phil zusammen mit seinem Team, um ein Modul mit künstlicher Intelligenz (KI) zu entwickeln, das den Zustand der Maschine überwacht. „Die Anlage soll frühzeitig warnen, bevor es zum Stillstand kommt“, erläutert er. „Das KI-Modell erkennt ungewöhnliche Muster und gibt bei kritischen Werten direkt auf der HMI in der Steuerungssoftware einen Hinweis aus.“
Dein Weg in die vernetzte Zukunft
Bei Beckhoff startest auch du nicht allein, versprechen Vanessa und Phil: „Du bist von Anfang an Teil einer großen Azubi- und Studi-Gruppe. Ihr lernt gemeinsam, probiert Dinge aus, stellt Fragen und helft euch gegenseitig weiter.“ In ihrem Alltag sieht man das gut: Viele Aufgaben entstehen im Team, und genau dadurch wächst du Schritt für Schritt in die Themen rein. Neben der Arbeit gibt es auch Aktionen, bei denen du Beckhoff-Technik in einem ganz anderen Umfeld erlebst – zum Beispiel beim Besuch beim SC Verl. Dort im Stadion regelt sie im Hintergrund Abläufe wie die Flutlichtsteuerung. Das live zu sehen, zeigt dir schnell, wie viel Technik zusammenspielen muss, damit alles reibungslos läuft!








