Die Berufswahl

Die Berufswahl

#Dein Wunschberuf

Der erste Schritt ist immer der schwierigste! Am Anfang deines erfolgreichen Berufslebens steht die Entscheidung für einen Job, der wie für dich gemacht ist. Den zu finden, ist vor lauter Ausbildungsberufen gar nicht so einfach. Die beste Taktik: informieren, fragen, nachdenken, ausprobieren. Zum Beispiel beim Berufsorientierungsangebot in deiner Schule. Gern auch bei der freiwilligen Berufsfelderkundung im Unternehmen oder einem Schülerpraktikum.

Welcher Beruf passt zu dir?
Wenn du die Frage nach deinem Berufswunsch noch nicht sicher beantworten kannst, findest du hier deine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Mitmachen. Dazu solltest du zuerst festlegen, was du kannst, willst und von deinem Traumberuf erwartest. Dann brauchst du einen guten Überblick über die Berufsfelder und Berufe: Denn nun musst du rausfinden, wo gerade das wichtig ist, was du bietest und dir wünschst.

Hast du Lust, jetzt und hier den richtigen Ausbildungsberuf zu finden? Dann schnapp dir Zettel und Stift und lies einfach weiter!

Die Bestandsaufnahme:



Schritt 1 Richtung Traumjob
Los geht’s! Überleg dir zuerst, was dir in deiner Ausbildung wichtig ist. Was willst du, was kannst du gut, was machst du richtig gerne? Welche weiteren Anforderungen muss ein Beruf erfüllen, damit du morgens gern dafür aufstehst?

Deine Berufswahl: Was ist dir wichtig?
Jeder Beruf kann ein Traumjob sein – aber nicht unbedingt für dich! Das, was andere an ihrem Beruf lieben, ist für dich vielleicht sein größter Nachteil. Umgekehrt funktioniert’s genauso: Was dich so richtig begeistert, kann für andere ein absolutes No-Go sein. Bei der Suche nach einem Beruf, der zu dir passt, können dir die folgenden Überlegungen helfen.

Interessen und Fähigkeiten
Keine falsche Bescheidenheit: In den Dingen, die du gern machst, bist du wahrscheinlich auch besonders gut. Zück einfach mal deinen Zettel und schreib auf, welche Dinge das sind. Vielleicht fragst du auch deine Eltern oder Freunde. Manchmal fallen denen Sachen ein, an die du noch gar nicht gedacht hast. „Handwerkliches Geschick“ oder „Organisationstalent“ gehören genauso auf diese Liste wie „Ich kann gut mit Tieren umgehen“ oder „Ich bleibe auch bei Stress gelassen“. Je mehr dir einfällt, desto besser. Damit es übersichtlich bleibt, kannst du die Eigenschaften, die dir besonders wichtig sind, zusätzlich mit einem Sternchen kennzeichnen.

Die Eckdaten
Bei der Entscheidung für oder gegen einen Ausbildungsberuf spielen auch Faktoren wie das Gehalt oder die Arbeitszeiten eine große Rolle. Überleg dir genau, welche Details dir besonders wichtig sind und was für dich nebensächlich ist. Einen guten Überblick bietet deine persönliche „Hitliste“, auf der du alle Fakten nach Wichtigkeit ordnest. Was alles auf diese Liste gehört, bestimmst du selbst. Neben dem Gehalt können das zum Beispiel geregelte Arbeitszeiten, Arbeit an Wochenenden und Feiertagen, Schichtarbeit, körperliche Anstrengung, verschiedene Arbeitsorte etc. sein. Du kannst die Stichworte auch einfach mit einem Plus- oder Minuszeichen markieren.

Die Entscheidung: Welcher Beruf passt
zu deinen Wünschen?

Du weißt jetzt, was du willst? Dann wird es Zeit für Schritt 2: Finde heraus, in welchem Beruf du all das findest.