Erfolgreiche Gütersloher berichten!

Martin Schröder

Produktionsmanager - Miele & Cie. KG

„Zwei Ausbildungen, Meister und Betriebswirt – ich würd’s wieder so machen!

Mein Einstieg bei Miele Gütersloh war mein Schülerpraktikum 2001. Ein Jahr später habe ich die Ausbildung zum Industriemechaniker angefangen, die ich auf drei Jahre verkürzt habe.

Mein Ausbildungsleiter schlug dann eine zweite Ausbildung als Elektroanlagenmonteur vor: Im Kundendienst wurden Leute gesucht – die Stelle nach der Ausbildung war also sicher. Dafür musste ich allerdings auch flexibel sein, denn meine spätere Anstellung war im Raum München. Meinen Abschluss machte ich als Bundesbester. Dafür gab es von der IHK eine Förderung für weitere Bildungsmaßnahmen – eine tolle Chance! Ich
entschied mich für die berufsbegleitende
Meisterschule. Nach drei Jahren war ich ‚fertiger‘ Elektrotechnik-Meister. Schluss war dann immer noch nicht: Meinen Betriebswirt machte ich in Abstimmung mit der Firma Miele innerhalb von drei Monaten in Vollzeit. Als dann in Gütersloh eine passende Stelle ausgeschrieben wurde, kam ich zurück. Hier arbeite ich jetzt seit mehr als fünf Jahren als Produktmanager im Bereich Service. Es war ein langer, aber interessanter und prägender Weg. Ich kann jedem nur empfehlen, nach der Ausbildung weiterzumachen: Es gibt so viele Möglichkeiten!“

Anna Katharina Gertheinrich

Geschäftsstellenleiterin Herzebrock, Volksbank Bielefeld-Gütersloh eG

„Mit einer Ausbildung hat man so viele Möglichkeiten – es lohnt sich, sie zu nutzen!

Nach dem Abi habe ich 2005 meine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Volksbank begonnen. Meine ‚Heimatgeschäftsstelle‘ war in Herzebrock, ganz nah an meinem Wohnort Clarholz.

Nach der Ausbildung bekam ich hier eine Stelle in der Privatkundenbetreuung. Dass ich weitermachen wollte, war für mich klar, und auch die Bank riet mir dazu. Ich entschied mich für ein berufsbegleitendes Studium und war schon 2010 ‚fertige‘ Bankfachwirtin. Klar war das auch anstrengend: Neben meiner Arbeit musste ich lernen und jeden Samstag in die Uni. Da ist das Thema Freizeit ziemlich eingeschränkt.
2014 wurde der Posten des Geschäftsstellenleiters in Herzebrock frei. Ich war noch sehr jung – aber so eine Chance bekommt man nicht jeden Tag! Also bewarb ich mich. Parallel nahm ich an einer volksbankinternen Weiterbildung teil, die mögliche Führungskräfte auf ihre zukünftige Position vorbereitet. Ich bekam die Stelle und bin jetzt seit vier Jahren als Geschäftsstellenleiterin für ein Team von acht Mitarbeitern verantwortlich. Das ist schon eine Herausforderung – aber zu sehen, wie sich das Team mit dir gemeinsam entwickelt, ist toll! Um mir weitere Perspektiven zu eröffnen, habe ich noch ein berufsbegleitendes Studium der Bankbetriebswirtschaft drangehängt – diesmal online. Was als Nächstes kommt?
Mal sehen!“

Holger Grabenströer

Leiter Fertigung - Johannes Lübbering GmbH

„Vom Azubi zum Leiter der Fertigung? Mit der dualen Ausbildung ist auch das möglich!

1995 habe ich bei LÜBBERING meine Ausbildung zum Feinwerkmechaniker begonnen. Ich komme hier aus dem Ort und habe mich in der Firma direkt wohlgefühlt – das passte perfekt. Dass ich danach noch ‚weitermachen‘ wollte, war eigentlich klar.

Was, wie und wann aber noch nicht so genau. Nach der Ausbildung wurde ich Abteilungsleiter für die Bereiche Verzahnen, Schleifen und Erodieren. Ein Kollege brachte mich dann darauf, eine berufsbegleitende Ausbildung in der Abendschule zu machen. Die Idee war für mich genau die richtige: Im Gegensatz zur Meisterschule, über die ich auch nachgedacht hatte, konnte ich hier näher am Beruf bleiben. Ab 2001 ging ich dann also vier Jahre lang zur Abendschule und machte eine berufsbegleitende Ausbildung zum Maschinenbautechniker, Fachrichtung Fertigungstechnik. Das war schon anstrengend: Du brauchst auf jeden Fall genug Ehrgeiz und Disziplin. Aber es hat sich gelohnt!

LÜBBERING hat mich immer unterstützt und gefördert. Vor allem haben meine Vorgesetzten mir vertraut und mich vorankommen lassen: über die Arbeitsvorbereitung bis zu meiner heutigen Position als Fertigungsleiter. Ohne die Ausbildung als Einstieg wäre ich jetzt nicht hier. Ob ich alles noch einmal genauso machen würde? Auf jeden Fall!“