Inside:SWB-Schmedthenke Werkzeugbau

Dein Einblick ins Unternehmen

Karrierechancen in XXL: SWB hat das (Werk)Zeug zum Erfolg!

Hammer, Meißel und Feile? Bei SWB denken 93 Mitarbeiter, darunter neun Azubis, in viel größeren Dimensionen! Lennart, Martin und Luis machen im Industriegebiet Spexard ihre Ausbildung zum Feinwerkmechaniker. Mit großen, oder besser gesagt schweren Herausforderungen kennen sie sich aus: In dem Familienunternehmen stellen sie hauptsächlich Stanz- und Umformwerkzeuge für die Automobilindustrie her. „Da kann ein zusammengebautes Werkzeug schon mal bis zu 50 Tonnen wiegen!“, berichtet Luis. Das aktuelle Projekt des Teams: ein neues Werkzeug für den Seitenwandrahmen eines Autos, die sogenannte „Außenhaut“.

Tonnenweise Perfektion: Schwergewicht mit hohen Ansprüchen

„Der Weg vom Rohteil zum fertigen Werkzeug ist immer spannend!“, erzählt Lennart. Dabei ist jedes Werkzeug ein Unikat: Für jedes neue Automodell braucht der Kunde ein ganz besonderes Stanz- und Umformwerkzeug. Das Werkzeug für den Seitenwandrahmen gibt die genaue Position, Form und Beschaffenheit von Türausschnitt, Tankklappe, Scheinwerfer, Kabellöchern etc. vor. Ohne Seitenwandrahmen kein Auto – und ohne höchste Präzision kein zufriedener Kunde! Denn trotz der riesigen Abmessungen muss das Werkzeug auf ein hundertstel Millimeter genau sein. Was das bedeutet, erklärt Martin: „Ein menschliches Haar ist mit 0,1 mm zehnmal so dick wie die vorgegebenen Toleranzen.“ Genauer geht’s nicht …

Teamarbeit: Jeder Handgriff sitzt

Rund 2.500 Arbeitsstunden dauert die Entwicklung vom Rohmaterial bis zum Seitenwandrahmen – pro Einzelwerkzeug! „Der komplette Werkzeugsatz besteht allerdings aus fünf bis sechs Einzelwerkzeugen“, betont Projektmanager Sven. Gemeinsam mit den Kollegen aus der Konstruktion prüft er zunächst den Datensatz des Kunden: Kann das Bauteil so hergestellt werden, wie der Autobauer es wünscht? Wie viel kostet das Projekt, welche Materialien und Teile werden benötigt, und wer muss wann welchen Arbeitsschritt erledigen? Fertigungsplaner Erich kümmert sich im Anschluss um die genaue Terminablaufplanung. In der Programmierung erstellt Hubert die „NC-Programme“, die festlegen, wie die über 1.000 Einzelteile bearbeitet werden müssen.

Ein Werkzeug nimmt Formen an

Jetzt kommen die Zerspanungsmechaniker ins Spiel. Hier werden Flächen, Taschen und Anlagekanten bearbeitet, Lochbilder eingebracht und die 3D-Freiformgeometrie nach NC-Programmdaten bearbeitet. Weiter geht’s bei den Werkzeugmechanikern: Einzelteile werden eingepasst und zum Gesamtwerkzeug montiert. Es folgen Funktionstests, dann die Erprobung und Optimierung unter den Versuchs- und Serienpressen. Das SWB-Firmenmotto ist hier Programm: „Wir machen Werkzeuge. Bestens.“ Wie sich die Azubis bei solchen Mammut-Projekten schlagen? Ebenfalls bestens! Denn bei SWB ist ein familiäres Miteinander genauso wichtig wie eine fundierte Ausbildung.

Zusammenarbeit mit Zukunft

Damit die Azubis schnell selbstständig arbeiten können, setzt SWB auf eine gut betreute, strukturierte Ausbildung. Die Mitgliedschaft im Ausbildungsnetzwerk BANG schafft dafür beste Bedingungen: Nach der Grundausbildung in den BANG-Werkstätten starten die Azubis im Betrieb gleich richtig durch und arbeiten voll integriert an „echten“ Projekten. Auch Angst vor den Prüfungen muss dank der Prüfungsvorbereitung im Ausbildungsnetzwerk niemand haben. Und danach? „Dann geht’s erst richtig los!“, freuen sich die SWB-Azubis. Denn sie werden nicht nur gern übernommen, sondern auch mit vielen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten unterstützt – vom Techniker und Meister bis hin zum dualen Studium. So werden aus den Azubis von heute nicht nur die Fachkräfte von morgen, sondern vielleicht auch die Führungskräfte von übermorgen!